Alles Service oder was? (Teil 4)
by Michael on August 26, 2011
Oder wie wichtig es für eine Automarke ist, endlich aufzuwachen
und den Service als Erfolgs- und Profitfaktor zu erkennen.
Frankfurt, 26. August 2011. Hört man sich bei Händlern um, so hat man das Gefühl, das diese im Geld schwimmen müssen. Denn fragt man sie nach der Werkstattauslastung, so bekommt man meist zu hören: „Wir sind rappelvoll, wissen überhaupt nicht mehr, wo wir anfangen sollen“. Nun bin ich bei Leibe nicht Jesus und hab auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Aber in meiner mittlerweile 20jährigen Tätigkeit in dieser Branche kann ich eines sagen: schaut man hinter
die Kulissen, also in die konkreten Zahlen eines Betriebes kann diese Aussage vorn und hinten nicht stimmen.
Denn zwischen angeblicher, permanenter Werkstatt-Vollauslastung und dem tatsächlichen Werkstattumsatz klafft oft eine Lücke, die so groß ist, wie 10 Fußballfelder. Woran liegt das? Eines vorab: Definitiv nicht, weil Händler keine Ahnung haben oder zu blöd sind!!! Meiner Erfahrung nach liegt es u.a. an der subjektiven Wahrnehmung, die durch operative Hektik, nicht vorhandene, bzw. nicht gelebte Prozesse und – das ist ein großer Prozentsatz – waste of time zustande kommt. Und letztlich durch „eingetrampelte Pfade“, weil man das immer schon so gemacht hat. Und oftmals auch, weil dem Bereich Service/Aftersales von Seiten der GL einfach nicht die Anerkennung zuteil wird, die dieser wichtige Bereich schon seit langem verdient hat. Wir erinnern uns: Round about 60% des Ertrages eines Autohauses werden durch Aftersales erwirtschaftet!
Das mit der subjektiven Wahrnehmung und dem waste of time glauben Sie nicht? Im Rahmen einer europäischen Retailstrategie für einen namhaften Automobil-Herstellers, die wir seinerzeit als Leadagentur und Consultants betreut haben, waren wir u.a. für das Pilotprojekt – und später teilweise für den Roll out – verantwortlich. Der Pilotbetrieb, in dem wir quasi 3 Monate gelebt und gearbeitet haben, wurde von uns analysiert und auseinander genommen.Und zwar von A bis Z!
Da auch hier die Werkstattauslastung bei „weit über 90%“ lag (O-Ton Aftersales Manager), haben wir uns mal sehr intensiv der Werkstatt gewidmet und ein sogenanntes Workshop-sampling durchgeführt. Über mehrere Tage wird hier der gesamte Werkstattablauf und alles was damit zu tun hat unter die Lupe genommen und ausgewertet. Das Ergebnis: ein zweistelliger Prozentsatz an waste of time!!!! Nutzlos verschleuderte Zeit durch: nicht vorhanden sein am Arbeitsplatz, Werkzeuge suchen, Fahrzeuge auf dem Hof suchen, mit dem Teileleiter endlose Diskussionen über sein Lager führen, fehlende Definition von Verantwortlichkeiten, ineffektive Organisation des Werkstattablaufs, was die Nutzung der Hebebühnen betrifft, und, und, und. Mit teilweise kleinen aber effektiven Veränderungen haben wir es geschafft, nach nur 3 Monaten die Zeitverschwendung nahezu auf null zu bringen (Und das soll nicht heißen, dass wir Kippenpausen oder einen kleinen Plausch unter Kollegen untersagt haben, sondern einfach Struktur in das ganze gebracht haben. Im Endeffekt lag die tatsächliche Werkstattauslastung weit unter 70%! Danach lag Sie kontinuierlich zwischen 85 und 95%. Aber dazu benötigt man natürlich einige Faktoren mehr, als nur den Werkstattprozess zu optimieren. Hier ein paar Dinge, die wichtig sind:
Kennen alle Ihre Mitarbeiter die Unternehmensstruktur?
Gibt es einen klaren und gelebten Werkstattprozess?
Haben Sie ein vernünftiges Wegeleitsystem für Ihre Kunden (vom Parkplatz bis zur Theke)?
Stimmen sich Teileleiter, Werkstattleiter und Serviceberater regelmäßig ab?
Gibt es tägliche kurze Aftersales Morgenmeetings?
Wird darin mit dem Team die Werkstattauslastung des Tages und der Folgetage besprochen?
Wer kümmert sich rechtzeitig, wenn die Planung der Werkstattauslastung unter 80% fällt?
Haben Sie für solche Situationen „Quick-win“ Aktivitäten, die Sie umgehend starten können?
Gibt es einen klaren Prozess für Marketingaktionen (wer macht was bis wann)
Sind in solch einem Fall Verantwortlichkeiten klar formuliert? (rechtzeitige Bevorratung, DMS-Daten, POS Material, Kundeninformation, Mitarbeiterinformation über die Aktion, etc.)
Werten Sie Marketingaktionen im Anschluss aus? (Invest vs. Ertrag)
In den nächsten Blogs widmen wir uns dem großen Thema RETAIN. Wie schaffe ich es, meine Kunden aus dem Segment 1 zu halten. Welche Kundenbindungs-maßnahmen werden von Herstellerseite bereits proaktiv umgesetzt? Was kann ich als Händler noch zusätzlich tun? Welche Möglichkeiten gibt es für Marken gebundene Händlerbetriebe, Kunden aus den Segmenten 2 und 3 zu halten, bzw. verloren gegangene zurückzugewinnen (Erzähl mir keiner, das geht nicht!)
Bis die Tage und allen ein schönes Wochenende
Michael Ruppert
Alles Service oder was? (Teil 3)
by Michael on August 26, 2011
Oder wie wichtig es für eine Automarke ist, endlich aufzuwachen
und den Service als Erfolgs- und Profitfaktor zu erkennen.
Frankfurt, 26. August 2011. Wie hoch sollte der durchschnittliche Umsatz bei einem Werkstattjob sein – gesplittet nach Teile und Lohn. Was ist eine gute Werkstattaus- lastung, ab wann sollten Sie sich zeitnah um mehr Frequenz bemühen und wie schaffe ich es kurzfristig mehr Kundenfrequenz zu generieren?
Eine wichtige Messgröße im Aftersales ist der Umsatz pro Werkstattjob. Doch bevor wir uns dieser widmen, ein paar Worte zum Thema Werkstatt-Potenzial. Jeder, der im Aftersales Zuhause ist, egal ob auf Herstellerseite (Aftersales/Service Marketing, Teile und Zubehör, Aussendienst) als auch natürlich die Verantwortlichen in einem Händlerbetrieb sollten mit diesen Zahlen vertraut sein.
Als Beispiel nehmen wir wieder unseren Händler Emil W. zur Hand und betrachten das über eine Laufzeit von 5 Jahren. Emil W. verkauft im Jahr um die 500 Neu- fahrzeuge. Wenn er im Aftersales und bei der Kundenbindung bis dato alles richtig macht, sieht er seine Kunden pro Jahr 2 mal. Konkret heißt das, dass Emil W. über 5 Jahre ein Potenzial von 5.000 Werkstatt-Jobs hat
(500 Fahrzeuge x 5 Jahre x 2 Kontakte p.a. = 5.000). Zielsetzung für jeden Händler muss sein, mindestens 50% seines Potenzials abzuschöpfen – in diesem Fall also 2.500 Werkstattjobs.
So, und was sollten diese 2.500 potenziellen Werkstattjobs an Teile und Lohnumsatz bringen? Es gibt eine europäische Durchschnitts-Berechnung, die erfahrende Branchen-Insider als Benchmark nehmen. Generell sollte der Teile und Lohnumsatz pro Job 50/50 sein. Außerdem sollten Sie pro Job mindestens 2,5 Arbeitsstunden verkaufen können. Wenn wir einen durchschnittlichen Stunden-Verrechnungssatz von 75 Euro als Grundlage nehmen und pro Job mindestens 2,5 Stunden verkaufen, kommen wir auf 187 Euro Lohn. Ungefähr das gleiche sollten Sie pro Job dann als
Teileumsatz haben. Aufgerundet kommen Sie dann auf durchschnittlich 380 Euro pro Werkstattjob.
Über 5 Jahre gesehen, wären das bei Emil W. 950.000 Euro Werkstattumsatz, pro Jahr immerhin noch 190.000 Euro. Errechnen Sie doch mal Ihren aktuellen durchschnittlichen Umsatz pro Job und ihr Potenzial…..
Zusammengefasst:
1. Benchmark für den Service-Marktanteil im Marktverantwortungsgebiet: mindestens 50%!
2. Ziel muss es sein, durchschnittlich 380 Euro pro Werkstattauftrag zu generieren!
3. Verkaufen Sie mehr Stunden, anstatt Ihren Stundenverrechnungssatz zu erhöhen!
4. Erhöhen Sie die Anzahl Ihrer Kunden, die beim nächsten Termin Ihren Betrieb wählen!
5. Vergessen Sie niemals: die Schlüsselfigur ist Ihr Serviceberater!
Jetzt muss ich mich erst mal wieder um meine Kunden kümmern, danach geht’s weiter. Einen erfolgreichen Freitag uns allen!
Alles Service oder was? (Teil 2)
by Michael on Juli 28, 2011
Oder wie wichtig es für eine Automarke ist, endlich aufzuwachen
und den Service als Erfolgs- und Profitfaktor zu erkennen.
Frankfurt, 28. Juli 2011. Das Fahrzeugsegment 4-10 Jahre wächst stetig, die Kundenloyalität gegenüber der Vertragswerksatt hingegen sinkt spätestens nach dem 3ten Jahr rapide und die Erträge aus dem Neuwagenverkauf sind schon lange nicht mehr das, was sie einmal waren. Was also tun, um die Deckungsbeiträge beim Neuwagenverkauf und die Erträge eines Autohauses insgesamt zu festigen oder besser noch zu steigern?
Emil W. ist Inhaber eines markengebundenen Autohauses (klassisches Mid-Preis Segment) in der dritten Generation. In den 70ern wurde soviel verdient, dass man das Geld mit dem Schubkarren hätte zur Bank fahren können. Täglich. Doch diese Zeiten sind (leider?) vorbei.
Es hat sich viel verändert in der Branche – in den letzten 2, 3 Jahrzehnten. Viele Autohäuser pfeifen aus dem letzten Loch und hangeln sich von Monat zu Monat. Anderen widerrum geht es blendend. Wie kommt diese Schieflage zustande?
Nehmen wir Emil W. mit seinem Betrieb. In seinem Marktverantwortungsgebiet hat er einen Fahrzeugbestand im Segment 1-3 und 4-7 Jahren von „irgend so was um die 3.000 bis 7.000 Fahrzeuge“ – so genau weiß er das nicht. (Ich vermute mal, er hat nicht einmal 3.000 sondern maximal 2.000 – 2.500 Fahrzeuge in seinem Bestand). Pro Jahr verkauft er ca. 500 Neufahrzeuge. Nehmen wir das mal als Basis, dann macht Emil W. mit seinem Neuwagenverkauf round about 16.000.000 Mio Umsatz. Klingt riesig, ist aber leider nur Umsatz. Unterm Strich bleibt ihm ein Profit von gerade mal 350.000 Euro. Zu viel zum sterben, viel zu wenig, um zu überleben!
Wäre da nicht der Bereich Aftersales. Denn hier erwirtschaftet er einen satten Profit von aktuell 470.000 Euro per anno. Macht zusammen stolze 820.000 Euro. Das ist ja schon mal ne Hausnummer – lässt sich aber noch richtig steigern. Das Zauberwort: Aftersales!
Wie das geht? Fangen wir mal mit dem an, was am nächsten liegt:
1. Binden Sie Ihre Kunden an Ihren Händlerbetrieb!
Wir haben gelernt, das wir nach 5 Jahren eine durchschnittliche Kundenloyalität von ganz grob 35% – 45% haben (je nach Marke und natürlich Händlerbetrieb). Das heißt, Emil W hat (tatenlos) zugesehen, wie Ihm in dieser Zeit 55% – 65% seiner Kunden abhanden gekommen sind! Ausgehend von einem Bestand von 2.000 Fahrzeugen bedeutet das für Emil W., dass er mit seinen Kunden auch noch deren Umsatz hat einfach so gehen lassen. Und zwar zwischen 400.000 und 500.000 Euro! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Praxis-Tipp: Analysieren Sie Ihren Prozentsatz der Kundenloyalität aus Ihrem Bestand der Fahrzeuge bis 5 Jahre. Ihre Benchmark muss mindestens 50% sein. Setzen Sie sich hierfür klare Ziele. Pro Jahr eine Steigerung von 2% ist machbar.
Im übrigen gibt es überhaupt keinen Grund, nur einen einzigen Kunden ziehen zu lassen:
Er hat sich beim Neuwagenverkauf für Emil W. entschieden!
Er ist (in der Regel) in den ersten beiden Jahren zu Emil W. zum Service gekommen
Kein Kunde wendet sich von einem Autohaus ab, wenn der Service erstklassig und er rund um zufrieden ist (zumindest keine 65% der Kunden!)
Fazit: Irgendwas hat Emil W. bzw. sein Serviceteam falsch gemacht. Aber was nur?
Sie werden lachen, aber es sind meist die profansten und einfachsten Dinge, die bspw. ein Hotelfachmann-Azubi bereits im 1. Lehrjahr mit auf den Weg bekommt. Hier 10 goldene Regeln für guten (und selbstverständlichen) Service:
1. Begegnen Sie Ihren Kunden freundlich und offen!
2. Begrüßen Sie Ihre Kunden!
3. Nehmen Sie sich für Ihre Kunden Zeit!
4. Fragen Sie Ihre Kunden nach ihren Wünschen!
5. Helfen Sie weiter und beraten Sie gern und proaktiv!
6. Nehmen Sie Ihren Kunden mit in die Direktannahme und zeigen Sie ihm die Mängel an seinem Fahrzeug (nichts überzeugt einen Kunden mehr, als einen selbst gesehen Mangel oder defekt)
7. Gehen Sie mit Ihrem Kunden die Checkliste und festgestellten Mängel in Ruhe durch
8. Erklären Sie Ihrem Kunden, wie sich die Kosten zusammen setzen
9. GANZ WICHTIG: Erklären Sie Ihrem Kunden die Werkstattrechnung
(Denn wer zahlt schon gern einige hundert Euro, wenn das Auto genau so
aussieht, wie bei der Fahrzeug-Abgabe?)
10. In dem Zusammenhang: bieten Sie einen selbstverständlichen Service wie Fahrzeugwäsche und/oder eine grobe Fahrzeug-Innenreinigung beim jedem Werkstattbesuch kostenlos mit an!
Und jetzt noch ein paar zusätzliche Infos zum Thema „Haben Sie´s gewusst?“
32% der Servicekunden wird die Rechnung NICHT erläutert. Obgleich gerade dies
für mehr als ein Drittel ein Grund wäre, wieder zu kommen!
Für 67% ist ein Leihwagen „das Argument“ sich für einen Servicebetrieb zu entscheiden!
Ganze 83% der Befragten würden ihren Servicebetrieb sogar weiter empfehlen, wenn
das Service-Erlebnis besser als erwartet ist! (Quelle: J.D. Power, 2010)
Im dritten Teil schauen wir uns mal das Thema „Preis per Job“ an und gehen der Frage nach, wie man seine Werkstattauslastung effizient plant und langfristig optimal auslastet
So long.
Alles Service oder was? (Teil 1)
by Michael on Juli 27, 2011
Oder wie wichtig es für eine Automarke ist, endlich aufzuwachen und den Service als Erfolgs- und Profitfaktor zu erkennen.
Frankfurt, 27. Juli 2011. Was glauben Sie, wer den Löwenanteil am Profit eines
Autohauses generiert: Neuwagen oder Aftersales? Natürlich Aftersales! Und zwar
mit nicht weniger als 60% schlägt dieser zu Buche.
Für Brancheninsider nix neues, das weiß man alles schon lange. Weiß „man“ das wirklich? Ersetzen wir „man“ mal mit „Händler“ kommen mir ganz, ganz arge Zweifel. Warum?
Weil der Servicebereich in einem Autohaus, zumindest für uns Kunden, oftmals wie ein nicht gepflegtes, unnötiges, lästiges drittes Standbein daher kommt.Gehetzt wirkende Teileleiter, die hinter dem Tresen in irgendwelche Listen vertieft sind, Menschen die sich hinter dem Telefon verstecken, Serviceberater, die Ihnen den Autoschlüssel mit dem Kommentar „müsste irgendwo auf unserem Parkplatz da hinten stehen“ in die Hand drücken. Kein „Guten Tag, kann ich Ihnen weiter helfen?“ „Darf ich Ihnen einmal die Rechnung erklären“, „haben Sie noch Fragen“, „darf ich Ihnen Ihr Auto bringen lassen?“
- Freundliches, proaktives Beratungsgespräch? Fehlanzeige.
- Aktives Nutzen der Direktannahme? Fehlanzeige
- Existierende Service- und Verkaufskultur? Fehlanzeige
Die Liste könnte ich jetzt endlos weiterführen, würde aber langweilen. Der Neuwagenbereich dagegen: fesch geschniegelte Herren in adretten Anzügen und Krawatte, an einem Schreibtisch der allerfeinsten Sorte. Meist zuvor kommend, freundlich und hilfsbereit – denn man will ja verkaufen und seine Provision einstreichen.
Ja, aber verdammte Hacke der Servicebereich will/muss doch auch verkaufen.
Und in Sachen Profit ist der Servicebereich doch wesentlich lukrativer als der Neuwagenbereich. Wir erinnern uns: 60% des Profits eines Autohauses werden von Aftersales generiert. Hallo? Lieber Autohaus Inhaber, können Sie mich hören???
Okay, jetzt haben wir genug schwarz/weiß gemalt und polarisiert. Kommen wir mal zu den Fakten:
Fakt 1:
Der Markt der Fahrzeuge im Segment 2 und 3 (Fahrzeugalter 4 – 10 Jahre) nimmt jährlich zu. Bei einigen Marken weit über 15% p.a.
Die Kundenloyalität an die Markenwerkstatt nimmt ab dem 3 Jahr stetig ab. Haben wir im ersten und zweiten Jahr noch zwischen 95% und 80% Kundenloyalität, liegen wir im fünften Jahr teilweise nur noch bei 40%!!!! Das ist dramatisch und alarmierend zugleich.
Fakt 2:
FastFitter wie ATU, PITStop etc. konzentrieren sich schon lange nicht mehr nur auf den Markt der „älteren“ Fahrzeuge. Es wird angegriffen, was es anzugreifen gibt!
Der Kunde nimmt dieses „Mediamarkt-Geschreie“ natürlich als preisgünstig und attraktiv war (es wird ihm ja auch nichts entgegen gesetzt, was diesem Irrglauben mal ein Ende setzen könnte) und rennt mit seinem Auto zum nächsten FastFitter. Bums, Umsatz für die Vertragswerkstatt futsch
Fakt 3:
Kein Markenhersteller hat es bis heute geschafft, seinen Service als Marke im Relevant Set der Endkunden zu etablieren – dabei wäre dies so einfach. Wenn man dem Service den Raum zu gestehen würde, den er benötigt (und verdient)
Kaum ein Händler eines marken gebundenen Handelsbetriebes behandelt seinen Servicebereich mit der gleichen Priorität und Wertschätzung wie den Neuwagenbereich (Warum bspw. bekommt ein Neuwagenverkäufer eine Provision, während der Serviceberater leer ausgeht, wenn er einem Kunden eine Dachbox verkauft?).
Fakt 4:
Neuwagen und Aftersales arbeiten nach wie vor selten mit-, sondern meist nebeneinander her (manche sogar gegen einander)
Dabei weiß jeder, das ein guter Service das nächste Neufahrzeug verkauft
(Oder kaufen Sie Ihr nächstes Auto bei einem Händler, der Sie miserabel im Service betreut hat?).
Im nächsten Teil widmen wir uns den Lösungsansätzen und gehen der Frage nach wie wichtig das Thema Kundenbindung für die Zukunft eines Autohauses ist (Zauberwort Customer Retention)
SNOOK Frankfurt verpflichtet Thomas Hofmann
by Joe on Juli 19, 2011
Seit 1. Juli 2011 ist Thomas Hofmann bei SNOOK Frankfurt als Client Service Director an Bord. Gemeinsam mit Gründer und Managing Partner Michael Ruppert wird er in dieser Funktion für die Kundenberatung verantwortlich sein.
Frankfurt, im Juli 2011. Exakt ein Jahr am Start und dennoch rund 20 Jahre Marken-, Handels-, Marketing- und Kommunikationserfahrung im Gepäck – das ist SNOOK Frankfurt. Durch die Verschmelzung der proteam werbeagentur mit der Retail 360 GmbH und dem Umzug von Hanau nach Frankfurt entstand eine Marketingund Kommunikationsagentur deren ganz klare Stärken in den Spielfeldern Retail, Automotive und Aftersales liegen. Und genau diese ganzheitliche Verbindung macht die Agentur so einzigartig. „Sicher sind wir stolz auf die vielfältigen Ergebnisse, die unsere Schmiede verlassen. Aber nicht weil sie schick sind, sondern weil sie ein Ziel verfolgen, in Strategien eingebettet sind und in das Geschäft unserer Kunden einzahlen. Das erfordert Kreativität in der Umsetzung, aber vor allem Herz und Verstand in der Kundenberatung. Wir sind froh mit Thomas Hofmann einen passionierten Kundenberater gewonnen zu haben, der nach einem Ausflug auf die Kundenseite den Weg wieder zurück in das Beratungsgeschäft gefunden hat und künftig bei uns Verantwortung übernehmen wird“, freut sich Agenturchef Michael Ruppert über den Neuzugang bei SNOOK Frankfurt.
Thomas Hofmann (33) ist seit rund zehn Jahren im Geschäft und zieht seine Erfahrung aus den Disziplinen Unternehmenskommunikation und Public Relations, Produkt- und Eventkommunikation ergänzt um Expertisen in der strategischen Markenführung – mit Fokus auf die Bereiche Food, FMCG, Automotive, Tourismus und Banking. Exemplarische Unternehmen und Marken: Nestlé, Ferrero, Importhaus Wilms, Spectrum Brands,Opel, TASH, Sparkasse.
SNOOK Frankfurt besetzt Führungsposition im Aftersales/Retail Segment
by Mathias on Juni 30, 2011
Frankfurt, 27. Juni 2011. Das Automotive Aftersales Business ist so vielschichtig und umfassend, das es nur eine Handvoll Marketing-Spezialisten in Deutschland gibt, die dieses Thema wirklich zu 100% bedienen können und damit für die Kunden echte Partner auf Augenhöhe und keine Erfüllungsgehilfen sind. Zweifelsohne zählt SNOOK Frankfurt zu den Top 3 in Deutschland.
Betrachtet man den ebenfalls vielschichtigen Bereich des Retail sieht die Situation ähnlich aus. Jedoch durch die Tatsache, das es innerhalb des Retail wiederum unendlich viele Spielarten wie LEH, DIY, Food, Mode, Lifestyle, Beauty, Tourismus, Automotive, etc. gibt, hat jede Retail Segmentierung seine Spezialisten. Durch unsere jahrelange Erfahrungen im Retail und der Zusammenarbeit mit Kunden wie PUMA, SPORT 2000, Ferrero, L’TUR, Opel, diverse Mode- und Kaufhäuser sind wir einige der wenigen Agenturen, die nicht nur „bunte Bildchen“ in Form von Katalogen oder Beilagen, sondern fundierte Marketingstrategien für Fläche, Showroom-Gestaltung, Visual Merchandising, Warenträger-Systeme, Kundenkarten, Wegeleitsysteme, POS Aktionen und eben auch die klassische Werbung aus einer Hand bieten können. Allein diese Tatsache macht SNOOK Frankfurt hier ziemlich einzigartig.
Wer den Automotive Aftersales Markt die letzten Jahre gut beobachtet hat, dem ist aufgefallen, das Retail das große „Zauberwort“ in der Branche ist. „Wir müssen dringend an unserer Retail-Strategie arbeiten“, „Visual Merchandising wird zukünftig für unsere Showrooms professionalisiert“… das sind nur einige Aussagen von renommierten Kunden aus der automobilen Welt.

Ganzheitliche Lösungen aus einer Hand: Von einer fundierten Strategie über maßgeschneiderte kreative Lösungen bis hin zu einer professionellen Umsetzung für den globalen Markterfolg – SNOOK Frankfurt ist in diesem Segment unangefochten die Nummer 1.
Und jetzt das Problem, das viele von Ihnen aus der Branche kennen: Entweder man hat eine Agentur die sich wirklich gut im Aftersales Business auskennt, aber unter Retail Know-how versteht, mal eine POS Aktion gemacht zu haben. Von einem ausgeklügelten Visual Merchandising Flächenkonzept ganz zu schweigen.
Oder man hat die Retail-Spezialisten, die wissen wie man eine Sortimentsplanung macht, Flächen inszeniert, die Conversion Rate nachhaltig steigert und damit für eine bessere LUG sorgt.
Sie jedoch brauchen einen ausgewiesenen Automotive-Aftersales-Retail-Spezialist? Der Ihre Branche, alle Channels und die Zielgruppen mindestens so gut wie Sie selbst kennt. Der aber auch das Verständnis und vor allem das Know how und Fingerspitzengefühl der Retail Mode-, und Lifestylebranche mitbringt, damit bspw. aus Showrooms Erlebniswelten werden.
Die Lösung: SNOOK Frankfurt ist in dieser Konstellation Deutschlands einzige und damit führende Agentur, die exakt diese Bedürfnisse abdeckt und maßgeschneiderte, ganzheitliche Lösungen bietet. „Vermutlich werden Sie nicht einmal in Europa jemanden wie SNOOK Frankfurt finden“, so SNOOK Chef Michael Ruppert.
Wenn auch Sie einen Automotive-Aftersales-Retail-Spezialist suchen, lassen Sie uns mal reden.
SNOOK Frankfurt is a leader in the aftersales/retail segment
by Mathias on Juni 29, 2011
Frankfurt, June 27, 2011: The automotive aftersales business is so complex and extensive, that there is only a handful of marketing specialists in Germany, who are able to fully manage this topic and thus are true equal partners for their customers and not a fill-in. Without a doubt SNOOK Frankfurt counts as one of the top 3 Automotive Marketing Specialists in Germany.
Likewise, if you compare the equally complex field of retail, the situation looks similar.However, fact is that within retail there are endless variations such as LEH,DIY, food, fashion, lifestyle, beauty, tourism, automotive etc., and therefore each retail segmentation has its own experts. Due to many years of experience in retail and the cooperation with our customers like PUMA, SPORT2000, Ferrero, L’TUR, Opel and other diverse retail stores, we are one of the few agencies who can offer not only colorful images in form of catalogues or inserts but established marketing strategies for sales area, showroom-designs, visual merchandising, merchandise carrier-systems, account cards, directional systems, POS campaigns and of course classical advertising all from one source.This fact alone makes SNOOK Frankfurt quite unique around here.
Anyone who observed the market carefully the last few years has noticed, that Retail is the big magic word in this industry. „We urgently need to work on our retail-strategy“, „In the future visual merchandising will be professionalized for our showrooms….“ These are just a few statements of prestigious customers in the automotive world.

A comprehensive fulfilment which delivers perfect strategies and concepts as well as customized creative solutions and a professional implementation for a successful global business – SNOOK Frankfurt is the leading company for Automotive Aftersales Retail Business
And now the problem, which many of you in this Industy are familiar with: Either you have an angency that is really well versed in the aftersales business, but thinks that retail know-how means a POS campaign. Not to mention a sophisticated visual merchandising space concept. Or you have the retail specialists who know how to make an assortment plan, planning of stage sales areas, the conversion rate increases and thus provides a better and sustainable LUG.
However, you need a proven automotive-aftermarket retail specialist who knows your Industry, all the channels and target groups at least as well as you but also has the understanding and above all the know how and fingertip feeling the retail fashion and lifestyle industry brings, so that for example showrooms become adventure experiences
The solution: In this constellation SNOOK Frankfurt is Germanys only one and thus leading agency that covers exactly these tailored needs and offers comprehensive solutions. „You probably will not even find someone in Europe such as SNOOK Frankfurt,” said Chief Michael Ruppert.
If you are also looking for an automotive aftermarket retail specialist, let’s talk.
Fast and Furious
by Joe on Mai 2, 2011
SNOOK Frankfurt realisiert Kia Picanto Zubehörbroschüre in nur einer Woche!
Von 0 auf 20 Seiten in atemberaubenden 7 Tagen. Da sind die beeindruckenden Daten der Zubehörbroschüre des neuen Kia Picanto, die Sie ab sofort bei jedem Kia Händler in Deutschland finden. Vom ersten Bleistift-Scribble bis zur finalen Druckdatenerstellung haben wir eine atemberaubende Woche unter Vollgas hinter uns gebracht – inklusive Konzeption, Text, Layout, zweitägigem Fotoshooting und Post-Production. Ein rasanter Job, der viel Spaß gemacht hat (in dieser Form aber nicht unbedingt jede Woche sein muss…), der aber auch nur mit einer eingespielten Racing-Crew funktioniert. Deshalb vielen Dank an die fantastische Elke Kalverkamp als unsere Ansprechpartnerin auf Kundenseite. Dank auch an Fotograf Thomas Goos vom Studio Xsight für die Flexibilität und tollen Fotos (und an seine Frau Birgit für das Drumherum und tolle Verpflegung mit Kaffee, Zucker und anständigen Kohlenhydraten), sowie an das Team von PixPassion für die unermüdliche Erfüllung aller Sonderwünsche und Last-Minute Retuschen. Wir freuen uns schon auf das Timing der Zubehörbroschüre, falls Kia doch mal einen Sportwagen bauen sollte.
SNOOK Frankfurt implements Kia Picanto accessory brochure in just one week!
From 0 to 20 pages in breathtaking 7 days. Those are the impressive specifications of the accessory brochure of the new Kia Picanto, which is now available at every Kia retailer in Germany. From the first pencile scribble all the way to the final print data creation we just completed a staggering week under full throttle – including conception, text, layout, two-day photo shoot and post-production. A fast-paced job that was also very enjoyable (doesn’t necessarily need to be this way each week though), which only works with a skilled racing crew. Therefore, lot of thanks to the fantastic Elke Kalverkamp as our contact person on the customer side. Also thanks to the photographer Thomas Goos from Studio Xsight for his flexibility and great photos (and his wife Birgit for the whole shebang and the awesome catering with coffee, sugar and respectable carbohydrates), as well as the pixPASSION team for their tireless compliance of all special requests and last minute retouching. We are already looking forward to the timing of the accessory brochure, in case Kia should build a sports car…
SNOOK Frankfurt überzeugt AAM.
by Joe on April 29, 2011
Nach einem Pitch hat sich die AAM Germany GmbH für die Frankfurter Automotive Marketing Spezialisten als europäische Leadagentur entschieden.
AAM, mit Hauptsitz in Detroit/USA, zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Fahrzeug-Antriebssystemen und Allradantrieben. Die Europazentrale mit Sitz in Bad Homburg hat sich nun auf die Suche nach einer Agentur mit viel Kompetenz im Automotive und Aftersalesbereich gemacht – und ist mit SNOOK Frankfurt fündig. Neben der Agentur 7 Spot Group, die für den Raum Nordamerika verantwortlich zeichnet, hat SNOOK Frankfurt nun den Part der Leadagentur für Europa übernommen. „Die Zusammenarbeit mit 7SG läuft bereits blendend und extrem partnerschaftlich“, so SNOOK Chef Michael Ruppert. Ziel in den nächsten Monaten ist es, mit einem „fast and furious“ Start dem Namen AAM ein markantes Gesicht und Markenprofil zu verpassen. Wie dies aussehen wird und welche Marketingmaßnahmen alle ergriffen werden ist noch Top-Secret. Nur soviel: die Branche darf gespannt sein!
SNOOK Frankfurt convinces AAM.
After one pitch, the AAM Germany GmbH chose the Frankfurt Automotive Marketing Specialists as the European Lead Agency.
AAM headquartered in Detroit, USA is among the world’s leading manufacturers of vehicle drive systems and four-wheel drives. The European headquarters , based in Bad Homburg , has been searching for an agency with a lot of expertise in the automotive and after-sales area - and with SNOOK Frankfurt they found it. In addition to the 7 Spot Agency Group, who is responsible for the North America area, SNOOK Frankfurt has adopted the part of the lead agency for Europe. “The cooperation and partnership with 7SG already runs extremely smooth, ” said SNOOK Chief Michael Ruppert. Objectives in the coming months are to give AAM with a “fast and furious” start a striking new face and a brand profile. How this will look and what marketing measures will be taken is still top secret. Just this: the industry should prepare itself!
Wir suchen Dich
by Mathias on Februar 8, 2011






